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Niemals geht man so ganz
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Gruden vor Comeback
Eisbären rechnen mit dem Einsatz von Joel Dezainde gegen Köln Nach neun Spielen verletzungsbedingter Pause steht John Gruden vor seinem Comeback. "Ich werde morgen spielen", sagte der Eisbären-Kapitän nach dem heutigen Training. Gruden wird gegen Köln sein erstes Spiel nach fast einem Monat absolvieren. Er war am ersten Weihnachtsfeiertag in Ingolstadt, nach dem ersten Drittel mit einer Schulterverletzung ausgefallen. "Er ist unser Leader", sagte Trainer Pierre Pagé beim wöchentlichen Pressegespräch. "Mit Gruden kommt noch mehr Schnelligkeit ins Team". Auch Ricard Persson, der nach Angaben des Trainers beim Spiel in Frankfurt nur zu 40% fit war, ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. "Aber wir haben auch ohne Gruden und Persson gewonnen. Mit vielen Verletzten mussten wir viele Spiele in kurzer Zeit absolvieren und das haben wir ganz gut überstanden." Der Eisbären Coach zeigte sich auch sehr zufrieden mit den letzen beiden Trainingstagen. "Die Intensität ist wieder da. Die beiden Trainingseinheiten waren die besten seit Oktober. Wir können erfolgreich sein, wenn wir mit Teamgeist und Konzentration spielen. Tun wir das nicht, bekommen wir Probleme." Für das Spiel gegen Köln am Freitag rechnen die Eisbären auch mit Neuzugang Joel Dezainde. Bislang fehlt aber noch die alles entscheidende Lizenz. "Wir gehen davon aus, dass wir die neue Lizenzliste noch vor dem Spiel gegen Köln erhalten", sagt Manager Peter John Lee. "Wir haben zwar sechs gute Verteidiger, doch für die Play-offs brauchen wir mehr Tiefe im Kader", sagt Pagé. Der 24-jährige Dezainde trainiert bereits seit letzter Woche bei den Eisbären. Er erhielt einen Vertrag bis zum Saisonende. Quelle: www.eisbaeren.de |
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Kölner Haie – Eisbären Berlin 5:4 n.P. (1:1,1:2,2:1/1:0)
Tore: 0:1 Beaufait 5:03 (Persson) PP 1:1 Hock 7:02 (/) PP 2:1 McLlwain 27:27 (/) PP 2:2 Beaufait 29:43 (Persson, Gruden) 5-3 2:3 Blank 30:57 (/) 3:3 Schlegel 49:52 (/) 3:4 Roberts 51:30 (Corriveau) 4:4 Morczinietz 54:37 (Leahy) PP 5:4 Morczinietz (Penalty) Schiedsrichter: Roland Aumüller Strafminuten: Köln – 10 (2,8,0) Berlin – 22 (6,12,4) + je 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Corriveau,Persson) Zuschauer: 15.695 die Tabelle nach dem 41. Spieltag 1. EHC Eisbären Berlin 41 24 4 7 6 154 : 109 87 2. Kölner Haie 41 21 3 10 7 122 : 96 79 3. Adler Mannheim 40 22 5 2 11 133 : 108 78 4. Düsseldorfer EG 41 20 6 3 12 117 : 93 75 5. Nürnberg Ice Tigers 41 18 7 3 13 107 : 104 71 6. Krefeld Pinguine 41 17 6 2 16 129 : 104 65 7. Kassel Huskies 41 16 5 5 15 99 : 101 63 8. Hamburg Freezers 40 15 6 5 14 116 : 113 62 9. Iserlohn Roosters 41 13 5 7 16 106 : 107 56 10. Augsburger Panther 41 13 3 6 19 98 : 122 51 11. Hannover Scorpions 41 12 5 4 20 109 : 124 50 12. Frankfurt Lions 41 12 5 3 21 103 : 129 49 13. ERC Ingolstadt 41 9 4 6 22 93 : 116 41 14. Schwenninger Wild Wings 41 4 6 7 24 79 : 139 31 |
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Niemals geht man so ganz
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EHC Eisbären Berlin vs EC Kassel Huskies 1-0 n.P
Tor erst im Penaltyschießen
Nach 60 Minuten stand es 0:0. 32mal hatten die Eisbären vorher aufs Tor geschossen, aber nicht getroffen. Im Penaltyschießen war es auch nur Yvon Corriveau. Der traf aber doppelt und sicherte dem DEL-Spitzenreiter zwei Punkte. Fast 5000 Zuschauer feierten den Sieg ihrer Bären vor der 16tägigen Pause. Quelle: www.eisbaeren.de MfG Holger Tetzlaff |
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Die Stats vom Match
Eisbären Berlin – Kassel Huskies 1:0 n.P. (0:0,0:0,0:0/1:0) Tore: 1:0 Corriveau (Penalty) Schiedsrichter: Willi Schimm Strafminuten: Berlin – 12 (4,2,6) Kassel – 10 (4,2,4) Torschüsse: Berlin – 32 (8,14,10) Kassel – 18 (5,9,4) Penalty: Gruden 0:0 (gehalten) Daffner 0:0 (vorbei) Shearer 0:0 (gehalten) Serikow 0:0 (gehalten) Beaufait 0:0 (gehalten) Robitaille 0:1 (links) Felski 0:1 (drüber) Derraugh 0:1 (gehalten) Corriveau 1:1 (ausgespielt) Mikesch 1:1 (gehalten) Robitaille 1:1 (gehalten) Roberts 1:1 (vorbei) Nedved 1:1 (gehalten) Corriveau 2:1 (rechts oben) Zuschauer: 4695 (ausverkauft) |
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Defy Ordinary
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Pagé bleibt bis 2005 - Auch Nickel verlängert
Der EHC Eisbären Berlin hat den Zweijahresvertrag mit Pierre Pagé um ein weiteres Jahr bis 2005 verlängert. Der aktuelle DEL-Tabellenführer nahm die Option für ein weiteres Jahr im laufenden Vertrag des 54-jährigen Trainers wahr. „Darüber musste ich nicht lange nachdenken. Wir wollen Pierre die Möglichkeit geben, langfristig zu arbeiten“, sagte Eisbären-Manager Peter John Lee.
Gleichzeitig verlängerte der Eisbären-Manager den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Co-Trainer Hartmut Nickel um ein weiteres Jahr. Pagé hatte am 16. Januar 2002 Uli Egen als Chef-Trainer der Eisbären abgelöst und im Sommer einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Unter seiner Führung legten die Eisbären nicht nur eine bisher überragende Saison hin, sondern spielten auch über weite Strecken schnelles und attraktives Eishockey. Gleichzeitig legt der ehemalige NHL-Coach großen Wert auf die Entwicklung junger Talente. Insgesamt neun Spieler mit einer Förderlizenz bekamen in dieser Saison bereits Eiszeit in der DEL. Stürmer Alex Barta etablierte sich als Stammspieler und Torhüter Oliver Jonas schaffte sogar den Sprung in die Nationalmannschaft. Quelle: www.eisbaeren.de
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Daniel Kreutzer „Der geht mir seit drei Jahren auf den Sack und hat bekommen, was er verdient” |
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Niemals geht man so ganz
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Es geht weiter
Persson verletzt - Walker und Keller kehren zurück
Nach zweiwöchiger Pause läuten die Eisbären morgen gegen die DEG Metro Stars (19:30 Uhr, Wellblechpalast) die letzten zehn Spiele der regulären Saison ein. Dabei kann Trainer Pierre Pagé wieder auf die Stürmer Steve Walker und Florian Keller bauen, die nach längerer Verletzungspause ins Team zurückkehren. Walker war am 09.01.03 gegen Mannheim in der 2. Spielminute mit einer Leistenverletzung vom Eis gegangen. Keller hatte seinen letzten Auftritt im Eisbären-Jersey am 01.12.02. Ausfallen wird dagegen Verteidiger Ricard Persson mit einer Muskelzerrung im Rippenbereich. Persson fiel bereits für das letzte Spiel der schwedischen Nationalmannschaft bei den Sweden Hockey Games aus. "Wir wissen noch nicht, wie lange er ausfallen wird. Er kommt erst heute wieder aus Schweden zurück. Vielleicht kann er Freitag schon wieder spielen", sagte Manager Peter John Lee. Mit der DEG kommt ein direkter Konkurrent um die beste Ausgangsposition für die Play-Offs in den Wellblechpalast. "Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel", sagte Pierre Pagé. Die Eisbären sind gewarnt: In den letzten drei Heimspielen gegen die Metro Stars kassierten die Berliner insgesamt 18 Gegentore und behielten keinen Punkt in der Hauptstadt. Um diesem Trend ein Ende zu setzen, vertraut Trainer Pagé morgen auf Nationalspieler Oliver Jonas im Tor. Quelle:www.eisbaeren.de |
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Niemals geht man so ganz
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Eisbären vs. DEG 3-4 n.P.
Nur ein Punkt
Mit 3:4 unterlagen die Eisbären am Dienstagabend vor ausverkauftem Wellblechpalast den DEG Metro Stars. Die Eisbären kamen gut aus der Pause. Schon nach 19 Sekunden erzielte Sven Felski das 1:0. Dann aber drehte Angstgegner DEG das Spiel. Wiederum schlugen die Berliner durch Shearer und Roberts zurück, aber die Metro Stars glichen nochmals aus und erwiesen sich auch im Penaltyschießen als treffsicherer. Der EHC trotzdem mit einem Punkt Vorsprung Spitzenreiter der DEL. Quelle:www.eisbaeren.de |
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Coach Pierre Pagé nach dem Spiel gegen die DEG
„Meine Mannschaft hat keine Probleme einen Rückstand aufzuholen. Auch heute haben wir es wieder geschafft. Aber dann sind wir im letzten Drittel eingebrochen. Die Konzentration war nicht mehr da. Drei kapitale Wechselfehler haben zu drei Alleingängen der Düsseldorf geführt. Diese Fehler sind erfahrenen Spielern unterlaufen.(...) Wir haben die Spieler daraufhingewiesen, dass sie defensiv hart arbeiten müssen und man nur mit voller Konzentration die Spiele gewinnen kann. Vielleicht sind einige mit ihren Köpfen schon in den Play-offs (...) In Düsseldorf haben uns acht Spieler gefehlt, aber wir haben besser gespielt, als heute. Vielleicht sollte ich öfters ohne acht Leute spielen. Wir hatten eine Woche Pause und eine Woche hartes Training. Wir waren gut vorbereitet. Es gibt keine Entschuldigungen. Nach 3:4 n.P. Niederlage gegen die DEG Metro Stars Eisbären Berlin – DEG Metro Stars 3:4 n.P. (1:2,2:0,0:1/0:1) Tore: 1:0 Felski 0:19 (/) 1:1 Quintin 6:20 (Magnussen,Ulrich) PP 1:2 Christian 9:16 (Magnussen,Quintin) PP 2:2 Shearer 31:47 (/) 3:2 Roberts 39:37 (Shearer) 3:3 Eisenhut 41:56 (Unterluggauer,Kühnhauser) 3:4 Kreutzer (Penalty) Schiedsrichter: Willi Schimm Strafminuten: Berlin – 18 (8,8,2) Düsseldorf – 16 (4,10,2) Torschüsse: Berlin – 34 (9,13,12) Düsseldorf – 41 (10,12,21) Zuschauer: 4695 (ausverkauft) www.eisbaeren.de |
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Eisbären Berlin – Hannover Scorpions 5:1 (1:0,2:1,2:0)
Tore: 1:0 Felski 4:42 (Fairchild,Beaufait) 1:1 Simon 21:26 (Hawkins,Dionne) 2:1 Beaufait 28:23 (Felski,Bergen) 3:1 Walker 33:12 (Shearer) PP 4:1 Shearer 52:43 (Beaufait,Gruden) PP 5:1 Roberts 53:13 (Shearer,Gruden) Schiedsrichter: Gerhard Müller Strafminuten: Berlin – 12 (2,4,6) Hannover – 16 (4,4,8) + 10-Minuten-Disziplinarstrafe (Hawkins) Torschüsse: Berlin – 27 (10,13,4) Hannover – 35 (7,14,14) Zuschauer: 4.695 (ausverkauft) |
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Niemals geht man so ganz
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16.02.2003
Zu Null in Nürnberg Mit 3:0 besiegten die Eisbären am Sonntagabend vor knapp 6000 Zuschauern die Nürnberg Ice Tigers. In einer zunächst sehr defensiven Partie konnten die Berliner das erste Tor erzielen. Kapitän John Gruden war kurz Ende des zweiten Drittels erfolgreich. Im Schlussabschnitt erhöhten die Eisbären Keller und Fairchild auf 3:0 Hinten hielt Torwart Shulmistra den Kasten sauber. Die Eisbären bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze damit auf 5 Punkte aus. Quelle:www.eisbaeren.de |
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Die Stats:
Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 0:3 (0:0,0:1,0:2) Tore: 0:1 Gruden 38:26 (Corriveau) 0:2 Keller 42:11 (/) 0:3 Fairchild 50:11 (Aldridge,Roberts) Schiedsrichter: Michael Langer Strafminuten: Nürnberg – 12 (2,6,4) Berlin – 14 (0,10,4) Zuschauer: 5.639 Tor: Shulmistra Ersatz: Jonas 1. Reihe: Aldridge, Dezainde, Felski, Beaufait, Walker 2. Reihe: Gruden, Leask, Fairchild, Shearer, Roberts 3. Reihe: Bergen, Pyka, Keller, Emmons, Corriveau 4. Reihe: Kosick, Barta |
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DEL: Eisbären marschieren wieder
Nürnberg, 17. Februar Nach einem kleinen Zwischentief hat sich Tabellenführer Eisbären Berlin an diesem Wochenende mit sechs Punkten und 8:1 Toren eindrucksvoll zurückgemeldet. Dem 5:1-Sieg vom Freitag gegen Hannover ließen die Pagé-Schützlinge einen 3:0-Erfolg bei den zuletzt stark autrumpfenden Nürnberg Ice Tigers folgen. Gestützt auf einen starken Torhüter Shulmistra stellte Pagé nach den zu vielen Gegentreffern der letzten Wochen auch sein System um. Mit weg vom Torpedo-System, hin zur in der Liga üblichen "neutral zone trap" überraschte er auch Ice Tigers Trainer Mike Schmidt, der sich anfangs nur "verwundert die Augen rieb", als er den Tabellenführer so spielen sah. Pagé hat jedoch eine einfache Erklärung: "Die DEL will die beste Liga Europa's sein, ich habe nichts dagegen, aber es gibt viel zu viele ungeahndete Behinderungen, die den Spielfluss stören und das Spiel unattraktiv machen. Alle Teams spielen zudem das wenig ansehnliche Mittelzonen-Zerstörer-Eishockey. Solange die Regeln und damit auch die Richtlinien für die Schiedsrichter nicht geändert werden, wird die Liga auch nicht die beste in Europa sein." Hier alle Ergebnisse, Kurzspielberichte und Statistiken des 46. Spieltags: Nürnberg Ice Tigers - Eisbären Berlin 0 : 3 (0:0 0:1 0:2) Fast zwei Drittel lang gut gespielt, aber am Ende mit leeren Händen standen die Nürnberg Ice Tigers gegen Tabellenführer Berlin da. Gästetrainer Pagé überraschte seinen Gegenüber Schmidt mit einer "neutral zone trap". Die vielen Gegentreffer der letzten Wochen ließen Pagé von seinem Offensivsystem abkommen. Mit Erfolg. Gestützt auf einen soliden Torhüter Shulmistra waren die Gäste letztendlich auch physisch und konditionell den erneut mit argen Verletzungssorgen kämpfenden Franken überlegen. Tore: 0:1 (38:26) Gruden (Corriveau, Emmons); 0:2 (42:11) Keller (Barta, Felski); 0:3 (50:11) Fairchild (Roberts, Shearer) Schiedsrichter: Michael Langer Strafminuten: Nürnberg Ice Tigers 12 - Eisbären Berlin 14 Zuschauer: 5639 www.hockeyweb.de |
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Berliner Zeitung vom 18.02.2003
Lärm um nichts Spieler des EHC Eisbären nutzen Kabine der Capitals Klaus Wolf BERLIN, 17. Februar. Seit Montag läuft bei den Eisbären Berlin der Kartenvorverkauf für die Play-offs. Angesichts der Tabellensituation konnten die Hohenschönhausener, die am Dienstag zum Nachholspiel bei den Hamburg Freezers antreten müssen, zeitig planen. Doch ganz ohne Schwierigkeiten geht dies nicht: Schließlich müssen die Eisbären die beiden ersten Viertelfinal-Heimspiele am 12. und 16. März in der Deutschlandhalle austragen, dem Domizil des ungeliebten Lokalrivalen Berlin Capitals. Ein gewisses Risiko stellt dies schon dar. Immerhin stehen 8 764 Tickets inklusive sichtbehinderter Plätze zur Verfügung, fast doppelt so viele wie im heimischen Wellblechpalast. Mit reduzierten Preisen wollen die Eisbären nun ihre Fans locken, den wenig beliebten Gang nach Charlottenburg in Kauf zu nehmen. "Wir werden ein großes Event für alle Berliner Eishockey-Fans bieten", glaubt Marketing-Chef Billy Flynn. Man könnte fast meinen, zwecks Werbung habe der studierte Psychologe einen Nebenschauplatz aktiviert. Streit gab und gibt es, Streit um die Umkleidekabine der Capitals, in die die Eisbären ziehen wollen. "Flynns Stil hat nichts mit nachbarlicher Zusammenarbeit zu tun", zeigt sich Capitals-Sportwart Klaus-Günter Scheerer verärgert. Ins Heiligtum Der Sachverhalt ist schnell erklärt: Die Eisbären müssen aus dem Wellblechpalast weichen, weil dieser bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer (14. bis 16. März) mitbenutzt wird. Natürlich wünschen sie in der Deutschlandhalle beste Bedingungen, wozu auch eine gut ausgestattete Kabine zählt. Trotz Alternativen sagten ihnen die von den Capitals genutzten Umkleideräume samt Entspannungsbecken und Sauna am meisten zu. Verständlich auch, dass die Caps nicht gerade erfreut von dem Ansinnen waren. Schließlich gilt die Kabine im Eishockey als Heiligtum, und erst im Januar war man dort eingezogen dank einiger Sponsoren, die die 5 000 Euro Miete für die Zeit bis März aufbrachten. Nach Aussagen von Flynn und Manager Peter John Lee hätten die Eisbären deshalb auch eine Entschädigung zu Gunsten des Capitals-Nachwuchses angeboten, um den Auszug schmackhaft zu machen. Eine Aussage, der Scheerer scharf widerspricht: "Davon war nie die Rede. Im Gegenteil: Herr Flynn hat gedroht, wenn ihr nicht freiwillig rausgeht, dann gibt es Feuer." Senat macht Druck Das ist inzwischen passiert. Die Senatsverwaltung für Frauen, Jugend und Sport sowie der Berliner Eissportverband machten offenbar Druck, auch wenn Sportverwaltungs-Sprecher John dies in Abrede stellt: "Mit der Kabine haben wir nichts zu tun. Wir haben nur darauf hingewirkt, dass die Deutschlandhalle den Eisbären werbefrei übergeben wird." Marketingchef Flynn, der einst selbst Trainer beim BSC Preussen war und dessen Sohn Patrick im Capitals-Regionalligateam spielt, frohlockt jedenfalls: "Sie wollten unser Geld nicht. Jetzt bekommen die Deppen gar nichts." Keine Frage, die in der viertklassigen Regionalliga verschwundenen Capitals sind die Leidtragenden. Kabine räumen, die vorhandenen Werbebanden abmontieren, diese dann nach dem 16. März wieder anschrauben. "Das machen wir selbst, damit es kein Geld kostet", vermeidet Scheerer wenigstens zusätzliche Kosten. Ansonsten sieht er in dem öffentlich ausgetragenen Streit Lärm um nichts. "Selbstverständlich hätten wir der Eisbären-Mannschaft unsere Kabine zur Verfügung gestellt. Man hätte sich nur vernünftig unterhalten brauchen. Mit anderen Verantwortlichen wie Assistenztrainer Nickel hat es noch nie Schwierigkeiten bei Absprachen gegeben." Auch Capitals-Präsident Lorenz Funk kann dem aufgeflammten Streit nichts abgewinnen. "Irgendwie hätten wir das geregelt. Aber man kann nicht kommen und nur sagen: Ihr müsst!" Künftig darf es etwas mehr Kultur sein. |
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Hamburg Freezers – Eisbären Berlin 5:4 n.P. (2:2,2:1,0:1/1:0)
Tore: 1:0 Kofler 6:23 (Witehall, Lachance) 1:1 Shearer 7:10 (/) 2:1 Schneider 10:14 (Witehall) 2:2 Leask 16:05 (Gruden, Shearer) PP 3:2 Drury 29:21 (/) 3:3 Keller 35:07 (Beaufait) 4:3 Abstreiter 36:23 (Witehall) 4:4 Bergen 48:27 (Felski,Barta) 5:4 Schneider (Penalty) Schiedsrichter: Petr Chvatal Strafminuten: Hamburg – 18 (4,10,4) Berlin – 16 (4,12,0) Zuschauer: 12.759 ich glaube 1 Punkt in Hamburg ist ganz OK! |
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Niemals geht man so ganz
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Hamburg Freezers vs. Eisbären Berlin 5-4 n.P.
Ausgleich? Viermal!
Mit 4:5 n.P. unterlagen die Eisbären am Dienstagabend vor 12.759 Zuschauern bei den Hamburg Freezers. In einer packenden Partie konnten die Eisbären viermal einen Rückstand aufholen. Shearer, Leask, Keller und Bergen glichen bis zum 4:4 aus. Dann musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier trafen drei Hamburger und nur zwei Eisbären. Mit diesem Punktgewinn bauten die Berliner trotzdem ihren Vorsprung in der Tabelle auf 6 Punkte aus. Quelle:www.eisbaeren.de |
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